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Kleiderkauf mit Mehrwert

Naturbekleidung

Frau mit Kind im Freien

Bequeme Shirts, Pullis und Hosen für unterwegs und zuhause: Wer auf bio und fair setzt, schont Umwelt, Mitmenschen und die eigene Haut.

Ökosiegel für Kleidung

Fairtrade Certified Cotton-Label und Global Organic Textile Standard

Mehr Informationen zu memo Naturtextilien und Hygieneprodukten sowie den Katalog gibt es bei:
memo AG, Am Biotop 6, 97259 Greußenheim
Tel.: +49 (0)9369 905-0

www.memo.de

Wer zuhause und im Urlaub auf Naturtextilien setzt, schont Umwelt und Gesundheit und fördert soziale Gerechtigkeit.

Kleider machen Leute, das wusste bereits Gottfried Keller im 19. Jahrhundert. Damals war Kleidung Ausdruck des sozialen Status. Heute legen viele Menschen vor allem Wert auf Bequemlichkeit, Qualität, gutes Aussehen und pflegeleichte Produkte. Allerdings spielen auch der soziale und der ökologische Aspekt wieder eine große Rolle, denn immer mehr Verbraucher achten beim Kauf von Textilien auch darauf, dass Herstellung und Vertrieb nicht auf Kosten der Umwelt oder anderer Menschen gehen.

Aber wie findet man ökologisch und sozial korrekte Produkte? International anerkannte Gütesiegel geben Orientierung und Sicherheit. Die Vorteile von Textilien aus kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle liegen auf der Hand: Für Menschen mit empfindlicher Haut sind Kleidungsstücke besser verträglich, die nicht mit Schadstoffen belastet sind. Außerdem schont der Anbau von Bio-Baumwolle die Umwelt, denn es wird auf den Einsatz von Pestiziden, Insektiziden und chemisch hergestellten Düngemitteln verzichtet. So wird nicht nur der Mensch, sondern auch Luft, Boden und Grundwasser vor Belastung bewahrt. Ganz nebenbei ist bei der Produktion von Bio-Baumwolle auch noch der Wasserverbrauch im Vergleich zum Anbau konventioneller Baumwolle geringer. Sicherheit für den Verbraucher gibt die GOTS-Zertifizierung: Der "Global Organic Textile Standard" umfasst die gesamte Wertschöpfungskette eines Textilprodukts - vom kontrolliert biologischen Anbau der Rohstoffe über Sozialstandards bis hin zur Textilausrüstung.

Nicht nur öko, sondern auch fair

Das "Fairtrade"-Label ist vor allem im Zusammenhang mit Lebensmitteln bekannt. Kaffee, Schokolade und viele andere Produkte sind damit seit vielen Jahren gekennzeichnet. Seit 2007 werden auch Textilien, die unter fairen und sozialverträglichen Arbeits- und Handelsbedingungen produziert und angeboten werden, mit dem "Fairtrade Certified Cotton"-Siegel ausgezeichnet. Durch die Zahlung zusätzlicher Aufschläge auf den Marktpreis wird Herstellern in den Entwicklungsländern ermöglicht, aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz aufzubauen. Die Lebensqualität der Menschen wird verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und ungerechte Strukturen in der Weltwirtschaft werden langfristig abgebaut.

Doch auch nach dem Kauf von Textilien haben Verbraucher die Möglichkeit, wertvolle Ressourcen zu schonen. Der höchste Energie- und Wasserverbrauch im Leben eines T-Shirts entsteht während der Gebrauchsphase. Der größte Anteil an Energie geht auf das Konto des Wäschetrockners. Wer eine energieeffiziente Waschmaschine hat und das Shirt ganz traditionell auf die Leine hängt, trägt also wesentlich zur Reduzierung von Umweltbelastungen beim Gebrauch von Textilien bei. Wer noch mehr für die Umwelt tun möchte, kann Waschmittel auf Basis von Seifenkraut einsetzen - auch für Allergiker eine gute Alternative zu chemisch erzeugten Produkten.

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