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Radfahrerbekleidung

Funktionsbekleidung für den Fahrradurlaub

Radfahrer unterwegs

Bis zum Polarkreis: Der Weltenbummler sucht immer neue Herausforderungen und Ziele
(© Foto: Visit Norway)

Man braucht fürs Radfahren keine Spezialkleidung. Sie kann das Leben unterwegs jedoch erheblich erleichtern. Die Faustregel: Je sportlicher die Tour, umso mehr lohnt sich eine spezielle Radausrüstung. Wer sich nach schweißtreibendem Bergauffahren oder einem Regenguss mit feuchter Kleidung an die Abfahrt macht, riskiert Erkältung, Hexenschuss und Muskelzerrungen.

Womens Bike Jacket

© Vaude, Women's Escape Bike Jacket III

Vaude www.vaude.de

Eine große Auswahl an Produkten und eine gute Möglichkeit zum Preis- und Leistungsvergleich bietet der Outdoor-Shop Unterwegs im Internet und in neun Ladengeschäften in Deutschland: www.unterwegs.biz

Um sich wechselnden Verhältnissen optimal anzupassen, hat sich eine mehrlagige Kombination aus Shirts, Westen und Jacken bewährt.

Das wichtigste Kleidungsstück, um den Körper gleichmäßig warm zu halten, ist ein dünnes Unterzieh-Shirt, das die Feuchtigkeit von der Haut weg nach außen leitet. Frauen brauchen außerdem einen Sport-BH, der gut stützt und sich nicht vollsaugt.

Die zweite Schicht über dem Unterzieh-Shirt dient der Wärmeregulation und eventuell auch schon dem Windschutz. Beispielsweise ein normales T-Shirt oder ein zweites Funktionsshirt mit eng anliegendem Steh- oder Rollkragen als Schutz gegen den Fahrtwind und mit langem Reißverschluss, damit es über den Helm zu ziehen ist - für kühlere Tage mit langen Ärmeln. Ein eng anliegendes Radler-Shirt, das im Rücken etwas länger geschnitten ist und aufgesetzte Rückentaschen für Geld, Schlüssel oder Trinkflasche hat, ist praktisch, aber nicht unbedingt notwendig.

Für die kühlen Morgen- und Abendstunden an Sommertagen, für längere Abfahrten oder bei Nieselregen empfiehlt sich eine leichte Weste, die die Wärme am Körper hält und gegen Fahrtwind und Feuchtigkeit schützt. Radwesten sind an der Vorderseite wind- und wasserabweisend und durch einen Netzeinsatz im Rückenbereich gleichzeitig atmungsaktiv. Der Stehkragen sollte am Hals eng anliegen und Wind draußen halten.

An kühlen Tagen sollte man als dritte Schicht einen leichten Fleece-Pulli oder eine Windstopperjacke in den Rucksack packen, um beim Bergabfahren nicht auszukühlen.

Droht Regen, muss auf jeden Fall eine Regenjacke und an kalten Tagen auch eine Regenhose mit (siehe Regenschutz).

Eine gepolsterte Radlerhose braucht vor allem, wer nur selten aufs Rad steigt oder mehrere Stunden am Stück radelt. Sonst tut es auch eine nahtlose und enganliegende Sporthose aus glattem Stoff oder eine andere Hose, mit der man auch im Alltag gern länger Rad fährt. Radlerhosen bzw. gepolsterte Unterziehhosen gibt es von vielen Sportartikelherstellern. Sie unterscheiden sich vor allem im Material und in Form und Dicke des Sitzpolsters.

Fahrradhandschuhe sollen Erschütterungen abfedern, vor Kälte und Stürzen schützen und einen besseren Halt geben. Das ist vor allem bei längeren Abfahrten äußerst angenehm.

Radlerschuhe, die man in die passenden Pedale einhängen kann, ermöglichen eine optimale Zug- und Druckkraftnutzung beim Berg­auf- und beim Langstreckenfahren. Sie erfordern allerdings gründliche Vorübung in der Ebene, damit es in schwierigem Gelände nicht zu Stürzen kommt.

VR