Ausrüstung für die große Tour
Das richtige Reiserad
Mountainbiker, istockphoto.com
Um es gleich zu sagen: Ein richtiges Rad für jede Reise gibt es nicht. Je nach Radlertyp, sportlichem Anspruch, Gelände und persönlicher Vorliebe sollte jeder für sich testen, auf welchem Rad er sich wohlfühlt und die geplante Tour am besten bewältigen kann. Wer sich für die nächste Tour ein neues Rad kaufen möchte, kann es nach seinen aktuellen Bedürfnissen ausrüsten lassen. Wer mit einem vorhandenen Rad loszieht, sollte die Tour so wählen, dass Rad, Gepäck und Gelände zusammenpassen und das Rad nicht zum Hindernis wird. Eine kleine Orientierung geben die Verträglich-Reisen-Tipps "Welcher Radreisetyp bin ich?"
Trekkingrad
Wer im Alltag viel Rad fährt, Einkäufe damit erledigt und auch mal einen Anhänger zieht, sollte ohnehin ein gutes Stadtrad oder Trekkingrad besitzen, das sich für viele Arten von Radtouren eignet. Solch ein Rad zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- stabiler Rahmen,
- eine Schaltung, die ein breites Spektrum an Belastung abdeckt (mindestens 14, gern 27 Gänge),
- eine Lichtanlage mit Nabendynamo und Standlichtfunktion,
- etwas breitere und gegen spitze Gegenstände verstärkte Profilreifen, Schutzbleche,
- belastbarer Gepäckträger,
- bequemer Sattel.
Koga WorldTraveller29
Radwandern liegt auch in diesem Jahr weiterhin im Trend. Der Radhersteller Koga verbindet 30 Jahre Radbautradition mit neuester technischer Entwicklung und baut Trekkingräder, die ihre Fahrer und Fahrerinnen bis ans Ende der Welt bringen. Man darf sie aber auch zu Hause fahren, wenn man Wert auf ein zuverlässiges Rad und echten Fahrgenuss legt.
Qualität auf Tour, der niederländische Fahrradhersteller Koga ...
Mountainbike
Wer in einer bergigen Region wohnt oder in den Ferien mit Vorliebe in den Bergen radelt, sollte sich für ein Mountainbike entscheiden - für den Alltag gerüstet mit Schutzblechen, Gepäckträger und Lichtanlage. Vom Tourenrad unterscheidet sich das Mountainbike vor allem durch den kleineren Reifendurchmesser, breitere Reifen mit mehr Profil, eine andere Rahmenform und eine bergspezifische Ausrichtung der Gänge.
Wahre Tour-de-France-Fans mit entsprechenden Reiseträumen werden nur mit einem Rennrad glücklich. Es besticht durch die klassisch-schnörkellose Rahmenform, Rennlenker, geringes Gewicht, schmale, glatte Reifen, einen schmalen Rennsattel und eine auf Geschwindigkeit optimierte Gangschaltung. Da der Rennlenker auf langen Strecken eine Belastung für die Halswirbelsäule ist, entscheiden sich viele Langstreckenrennradler für Fitnessräder, die eine etwas andere Rahmenform und einen geraden Lenker haben, sonst aber ähnlich leicht und schnell sind wie ein Rennrad.
Elektrorad
E-Bike Impulse
Schwer im Trend sind Elektroräder, auch Pedelecs genannt. Ein Elektromotor unterstützt den Radfahrer beim Fahren. Je mehr Kraft der Fahrer beim Tritt in die Pedale einsetzt, desto stärker schiebt der Motor an. Bei den meisten Fahrradmodellen lässt sich der Motor auch nachrüsten. E-Räder eignen sich vor allem, wenn die Tour durch ein deutlich bergigeres Gelände führt, als die Kondition erlauben würde, oder für Gruppen, in denen nicht alle Mitfahrer gleich fit und gleich schnell unterwegs sind.
Tipp: Testen Sie das neue Impulse E-Bike exklusiv auf einer Verträglich Reisen-Testreise ...
VR








