Zelte und Tarps
Was muss mit in den Outdoor-, Wanderurlaub?

© VR – Wer im Nationalpark Islas Atlánticas im spanischen Galicien zelten möchte, sollte auf leichtes Gepäck achten. Die Inseln sind für Autos gesperrt. Vorne im Bild, das Mark II Light von Vaude.
Zelt Mark II Light von Vaude
Preis: ca. 450 Euro
Hersteller: www.vaude.de
Zelt Ontario III
Preis: ca. 300 Euro
Zelt Sierra Leone II
Preis: ca. 300 Euro
Zelt Sierra Leon Ultra
Preis: ca. 400 Euro
Hersteller: www.salewa.de
Kleine, leichte Zelte, die außerdem auch noch bezahlbar sind, sind gar nicht so einfach zu finden. Überlegen Sie sich genau, wofür Sie das Zelt - auch in Zukunft - brauchen werden. Wenn Sie häufig zelten gehen oder das in Zukunft tun möchten, lohnt es sich, nicht das günstigste Modell zu nehmen, sondern in einen guten Namen zu investieren. Wer das Zelt für Streckenwanderungen braucht oder Camping ohne Auto bevorzugt, sollte auf jeden Fall in erster Linie das Gewicht im Auge haben. Wer gerne von Ort zu Ort zieht und das Zelt jeden Tag auf- und abbaut, sollte auch auf das Bauprinzip achten. Familien mit einem oder zwei kleinen Kindern kommen gut mit einem 3-Mann-Zelt aus. Ein Zelt mit einer Grundfläche von 2 Meter auf 2,20 Meter bietet genug Raum für vier Isomatten und ist schon unter einem Gewicht von 4 kg zu haben. Wenn die Kinder größer werden oder gerne mehr Raum für sich haben, bietet es sich an, das "Familienzelt" durch ein zweites - kleineres und sehr leichtes - Zelt zu ergänzen.
Im Test bewährt hat sich beispielsweise das Mark II Light von Vaude. Liegefläche 165 x 215 cm, zwei Ausgänge, Gewicht: knapp unter 3 kg. Gestänge und Zeltplane sind jeweils aus einem "Guss", so dass das Zelt mit wenigen Griffen aufgebaut wird. Trotzdem ist das Packmass mit 52 x 17 cm klein und schmal, so dass das Zelt gut in den Rucksack passt.
Wer es noch kleiner und leichter haben möchte, findet bei Vaude unter dem Stichwort "Ultralight" eine große Auswahl an Produkten. Die meisten Ultralight-Zelte haben aber eine deutlich kleinere Liegefläche und sind häufig auch niedriger.
Deutlich mehr Innenfläche (160 x 240 cm) und einen größeren Vorraum für Gepäck (ca. 110 x 150 cm) bei nur einem knappen Kilo mehr Gewicht hat beispielsweise das Ontario III von Salewa. Dafür ist das Tunnelzelt nicht ganz so zackig aufzubauen und hat nur einen Eingang, was für Camper mit viel Frischluftbedarf oder einem Hang zur Platzangst ein klarer Nachteil ist.
Für die ist das Sierra Leone mit zwei Aus- und Eingängen an den Längsseiten, einer für 2-Personen großzügigen Liegefläche (145 x 220 cm) und einem Gesamtgewicht von deutlich unter 4 kg eine komfortabel Alternative.
Tarps und Zeltplanen bei
Tarps
Wer eine Streckenwanderung plant und jedes unnötige Gramm sparen möchte, wird sicher kein Tarp mit in den Urlaub nehmen. Die praktischen Planen, die als Sonnen- oder Regenschutz neben, über oder zwischen kleine Zelte gespannt werden können, sind ca. 2 auf 3 Meter groß und wiegen ab 600 Gramm bis ca. 2 kg. Ihren großen Vorteil entwickeln sie beim Campingurlaub ohne Auto. Denn wer beim Zeltgewicht spart und für die ganze Familie nur ein kleines Zelt dabei hat, kann durch ein Tarp bei vergleichsweise niedrigem Gewicht trotzdem einen schattigen oder regengeschützten Bereich zum Spielen oder Essen schaffen. Wenn genügend Bäume in der Nähe sind, um die Plane gut aufzuspannen, kann man übrigens auf Extra-Aufstellstangen verzichten.
Eine große Auswahl an Tarps in unterschiedlichen Größen und Qualitätsstufen plus Zubehör gibt es beispielsweise bei Globetrotter.
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